{"id":181,"date":"2013-05-02T20:57:28","date_gmt":"2013-05-02T20:57:28","guid":{"rendered":"http:\/\/die-gruenen-meppen.de\/?p=181"},"modified":"2013-05-02T21:03:03","modified_gmt":"2013-05-02T21:03:03","slug":"grune-fordern-nachbesserung-des-katastrophenschutzes-fur-das-atomkraftwerk-in-lingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/?p=181","title":{"rendered":"Nachbesserung des Katastrophenschutzes notwendig !"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial;font-size: x-small\"><span style=\"font-family: Arial;font-size: x-small\">\u00a0<\/span><\/span><strong>Meppen\/Lingen\/Osnabr\u00fcck.\u00a0<\/strong> <em>Die\u00a0jetzt vorliegende abschlie\u00dfende Stellungnahme\u00a0des Landkreises Emsland\u00a0 zu den B\u00fcrger-Einwendungen hinsichtlich der Auslegung\u00a0des Katastrophenschutz-Sonderplans vom Sommer 2012 stellt in den Augen der Gr\u00fcnen im Emsland und im Landkreis Osnabr\u00fcck einen\u00a0Versuch der Verantwortlichen\u00a0dar, offensichtlich grunds\u00e4tzliche M\u00e4ngel\u00a0des Sonderplanes auszublenden. Ein gravierender KKW-Unfall stelle die Bewohner unseres Landes und auch unserer Nachbarl\u00e4nder vor unvergleichlich schwere Belastungen &#8211; im Umkreis von vielen hundert Kilometern. Die Gr\u00fcnen kritisieren auch, dass der Sonderplan &#8211; oberfl\u00e4chlich betrachtet &#8211; dem B\u00fcrger einen handlungsf\u00e4higen Landkreis\u00a0&#8222;vorgaukelt&#8220;. In Wahrheit zeigt\u00a0allein der ungekl\u00e4rte langfristige Umgang\u00a0 mit den kontaminierten\u00a0Bodenmengen oder etwa der\u00a0ungekl\u00e4rten Wasserversorgung das Ausma\u00df der m\u00f6glichen Probleme.\u00a0<\/em>\u00a0<em>Die Gr\u00fcnen Kreistagsfraktionen in Osnabr\u00fcck-Land und im Emsland fordern daher den Landkreis Emsland auf bis zur geplanten Stilllegung des Lingener AKWs\u00a0\u00a0im Jahr 2022\u00a0die Anstrengungen hinsichtlich die Infrastrukturma\u00dfnahmen zur Gew\u00e4hrleistung eines abgesicherten &#8222;Ernstfallmodus&#8220; zu intensivieren.\u00a0Die Ereignisse in und um Fukushima finden\u00a0im &#8222;Rahmenplan f\u00fcr den Katstrophenschutz in der Umgebung kerntechischer Anlagen\u00a0\u00a0von 2008&#8220;\u00a0nicht statt. Trotzdem beharren die Planer in der Ihnen eigenen Logik darauf, dass der aktuelle Schutz der Bev\u00f6lkerung gew\u00e4hrleistet sei.\u00a0Die Gr\u00fcnen\u00a0fordern daher nach Einarbeitung der Strahlenfolgen aus Japan\u00a0eine\u00a0nochmalige Pr\u00fcfung der\u00a0Sonderpl\u00e4ne von unabh\u00e4ngigen Sachverst\u00e4ndigen. Auch hat die j\u00fcngste Antwort der Beh\u00f6rden\u00a0weitere Fragen aufgeworfen, die\u00a0 der Verwaltung erneut vorgelegt werden.\u00a0<\/em><em>Die Gr\u00fcnen fordern daher die Einarbeitung der neueren Erkenntnisse und erneute \u00f6ffentliche Auslegung des Katastrophenschutzplanes.\u00a0&#8222;Ein gravierender Unfall im AKW stellt die Bewohner unserer Kreise und auch dar\u00fcber hinaus vor unvergleichlich schwerste Belastungen&#8220;, stellten der Meppener Kreistagsabgeordnete Carsten Keetz und Claudia Funke vom Kreisvorstand Osnabr\u00fcck-Land \u00fcbereinstimmend fest. Zu fordern sei daher die deutliche Verbesserung der Schutzbestimmungen bis zur geplanten Stilllegung im Jahr 2022. Besser sei eine noch fr\u00fchzeitigere Abschaltung. Weiterhin nicht nachvollziehbar ist f\u00fcr die Gr\u00fcnen die Planung f\u00fcr die Evakuierung von Einrichtungen wie Kinderg\u00e4rten, Schulen, Krankenh\u00e4user und Heimen. Es sei davon auszugehen, dass der Zeitpunkt der Freisetzung von radioaktiven Spaltprodukten die Herstellung des Familienbundes zulasse, hei\u00dft es im Schreiben des Landkreises Emsland. Betriebe, Schulen und Kinderg\u00e4rten w\u00fcrden die Mitarbeiter, Sch\u00fcler und Kinder vor der Durchf\u00fchrung allgemeiner Evakuierungsmassnahmen nach Hause entlassen. Da der Betrieb von Schulen und Kinderg\u00e4rten fr\u00fchzeitig eingestellt werde, werde eine Evakuierung dieser Einrichtungen nicht erwartet.&#8220;Sollte entgegen der vorherigen Annahmen ein schnell ablaufendes Ereignis das Szenario bestimmen, so w\u00e4re die Anordnung des Verbleibens in Geb\u00e4uden die Folge&#8220;, hei\u00dft es weiter im Schreiben des Emsland-Kreises.\u00a0\u00a0Die nachfolgend durchzuf\u00fchrende Evakuierung liege in der Durchf\u00fchrungs- und Planungsverantwortung der St\u00e4dte und Gemeinden. Die Evakuierung der Krankenh\u00e4user und Heime erfolge durch den jeweiligen Tr\u00e4ger. Die Antwort der Beh\u00f6rden habe weitere Fragen aufgeworfen, die die Gr\u00fcnen seitens des Landkreises Emsland beantwortet wissen wollen. Dabei geht es um Verteilung und Wirksamkeit der Jodtabletten, Qualifizierung der Einsatzkr\u00e4fte f\u00fcr den Katastrophenfall, Funktionsf\u00e4higkeit der Strahlenmessger\u00e4te Sonderlandepl\u00e4tze f\u00fcr Rettungshubschrauber. Ein Sonderplan &#8222;Ausgabe von Jodtabletten sei erstellt worden, teilte der Landkreis Osnabr\u00fcck inzwischen auf Anfrage den Gr\u00fcnen mit. Darin seien zu versorgender Personenkreis, Tablettenbeschaffung und \u2013lagerung sowie Verteilungswege beschrieben worden. <\/em><em>Die abschlie\u00dfende Bewertung durch die Fachaufsichtsbeh\u00f6rde, so auch der Polizeidirektion Osnabr\u00fcck,\u00a0dass\u00a0Bedenken, Anregungen und Fragestellungen der B\u00fcrger nicht die Zust\u00e4ndigkeit des Lankreises Emslandes\u00a0als Katstrophenschutzbeh\u00f6rde\u00a0betreffe oder konkret auch nicht die Inhalte des Sonderplanes betreffen,\u00a0seien punktuell\u00a0zutreffend, die Stellungnahme der Verwaltungsbeamten\u00a0und der politisch Verantwortlichen blende aber die Tatsache aus, dass \u00fcber viele Jahre das Thema Fallout nach KKW-Unf\u00e4llen str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt wurde<\/em><em>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Meppen\/Lingen\/Osnabr\u00fcck.\u00a0 Die\u00a0jetzt vorliegende abschlie\u00dfende Stellungnahme\u00a0des Landkreises Emsland\u00a0 zu den B\u00fcrger-Einwendungen hinsichtlich der Auslegung\u00a0des Katastrophenschutz-Sonderplans vom Sommer 2012 stellt in den Augen der Gr\u00fcnen im Emsland und im Landkreis Osnabr\u00fcck einen\u00a0Versuch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-181","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=181"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/181\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":185,"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/181\/revisions\/185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}