{"id":1913,"date":"2021-06-29T01:43:00","date_gmt":"2021-06-29T01:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/die-gruenen-meppen.de\/?p=1913"},"modified":"2021-06-28T21:47:08","modified_gmt":"2021-06-28T21:47:08","slug":"besuch-einer-delegation-von-buendnis90-die-gruenen-auf-einer-algenfarm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/?p=1913","title":{"rendered":"Besuch einer Delegation von B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen auf einer Algenfarm"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Sehr erstaunt waren die Mitglieder der Gr\u00fcnen Stadtratsfraktion und des Ortsverbands von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen \u00fcber die gewonnen Erkenntnisse nach einem Besuch der Algenfarm der Familie Struckmann in Meppen-Klein Fullen. In einem gew\u00e4chshausartigen Glashaus werden hier auf einer L\u00e4nge von ca. 100 m in mehreren flache Bassins Algen gez\u00fcchtet, die sp\u00e4ter \u00fcber einen Gro\u00dfhandel als Lebensmittel oder auch an die Industrie f\u00fcr die Erzeugung von Farbstoffen vermarktet werden. Einmal die Woche f\u00e4hrt Herr Struckmann per H\u00e4nger nach Vechta um seine Erzeugnisse abzuliefern.<br>\u201eMan kann einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb nur als Nebenerwerb betreiben, erkl\u00e4rte Herr Struckmann zu Beginn der Besichtigung, doch auf Vorschlag der Landwirtschaftskammer, es mal mit einer Algenfarm zu versuchen, da ging es auf einmal auch als Haupterwerb. Mit Hilfe seiner Frau und seinen zwei S\u00f6hnen setzt Herr Stuckmann das Projekt in Klein Fullen um.<br>Wie es genau funktioniert schildert der innovative Landwirt im Einzelnen so: Die Mikroalge \u201eSpirulina\u201c wird im Labor herangez\u00fcchtet. Zum Wachstum braucht es nur Kohlenstoffdioxid aus der Luft, Sonnenlicht und ein paar wenige N\u00e4hrstoffe. In sogenannten Vorkulturen werden die \u201eSpirulina\u201c hochgezogen und als Starterkulturen dann zu den Landwirten geliefert.<br>Der letzte Schritt findet dann bei den Landwirten der Projektguppe in dem \u201eGew\u00e4chshaus\u201c statt. In gro\u00dfen flachen Becken auf 5000 m\u00b2 mit bis zu 30000 Litern Wasser gef\u00fcllt beginnt dann die Massenproduktion. Man \u201eimpft\u201c die Starterkulturen ein. Nach ungef\u00e4hr 3 Wochen wird die Algenmasse mit Hilfe von ausget\u00fcftelten Maschinen geerntet, getrocknet und vermarktet.<br>Den Mitgliedern des Stadtrats und des Ortsverbands erschien dieses Verfahren sehr gut \u00fcberlegt und erfolgreich zu sein. Das schlug sich auf die gute Stimmung w\u00e4hrend der Besichtigung nieder. Angenehm war auch der Aufenthalt in dem Glashaus, wo es sich gut arbeiten l\u00e4sst.<br>\u201eDie Landwirtschaft muss in die Algenindustrie investieren\u201c, das war ein Auszug aus einem Referat eines Professors bei der Landwirtschaftskammer. Und dieses hat sich Herr Struckmann zu Herzen genommen und damit angefangen.<br>Mimi van der Kreeke, die an verschiedenen Instituten in Amsterdam, Basel und Heidelberg gearbeitet und geforscht hat und seit einiger Zeit bei den Gr\u00fcnen Mitglied ist, zeigte sich insgesamt erfreut \u00fcber die Besichtigungstour. Sie meinte abschlie\u00dfend: Gerne interessiere ich mich f\u00fcr Technik auf dem Gebiet der Medizin und in der Landwirtschaft, vor allem, wenn es umweltfreundlich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr erstaunt waren die Mitglieder der Gr\u00fcnen Stadtratsfraktion und des Ortsverbands von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen \u00fcber die gewonnen Erkenntnisse nach einem Besuch der Algenfarm der Familie Struckmann in Meppen-Klein Fullen. 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