{"id":78,"date":"2012-05-16T15:20:40","date_gmt":"2012-05-16T15:20:40","guid":{"rendered":"http:\/\/die-gruenen-meppen.de\/?p=78"},"modified":"2012-07-01T15:24:41","modified_gmt":"2012-07-01T15:24:41","slug":"legehennenstall-im-feldkamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-emsland-mitte.de\/?p=78","title":{"rendered":"Legehennenstall im Feldkamp"},"content":{"rendered":"<h2>Zur Anh\u00f6rung Im Rathaussaal:<\/h2>\n<p>Vor ungef\u00e4hr 7 Jahren wurden die ersten Grundst\u00fccke im Feldkamp S\u00fcd von der Stadt Meppen bzw. der NLG angeboten und verkauft.<br \/>\nDieses Baugebiet ist in einem ehemaligen Waldst\u00fcck entstanden, das vorher den Bauern Sch\u00fctte und B\u00f6lle geh\u00f6rte. Hier sind ca. 200 Wohneinheiten geplant bzw. bis jetzt entstanden, wo ungef\u00e4hr 600 Menschen ein neues Zuhause gefunden haben oder finden werden.<br \/>\nBei der Grundst\u00fccksvergabe wurde das neue Wohngebiet als besonders attraktiv dargestellt. W\u00f6rtlich hie\u00df es: hier entsteht ein sehr sch\u00f6nes Wohngebiet. Der Preis lag damals bei ca. 90 Euro, also nicht gerade preiswert, zzgl. F\u00e4llen der B\u00e4ume, Roden und Entsorgen der Baumstubben, ebenso musste bei etlichen Grundst\u00fccken wegen des moorhaltigen Untergrunds ein Bodenaustausch erfolgen.<br \/>\nEs entstanden also f\u00fcr jeden Bauwilligen sehr hohe zus\u00e4tzliche Kosten, um in diesem sogenannten attraktivem Gebiet ein Haus bauen zu k\u00f6nnen. Trotzdem haben sich hier viele Menschen ihren Lebenstraum erf\u00fcllt.<br \/>\nWas zu diesem Zeitpunkt aber keiner ahnte, war, dass der Bauer Sch\u00fctte einige Zeit sp\u00e4ter eine riesige Anlage f\u00fcr 24.000 H\u00fchner in unmittelbarer N\u00e4he des Baugebietes plante. Auf dem Gel\u00e4nde der Hofst\u00e4tte Sch\u00fctte befindet sich bereits jetzt schon ein Stallgeb\u00e4ude, das nach Angaben der Verwaltung Pl\u00e4tze fiir ca. 680 Schweine bietet. Daneben gibt es noch etliche St\u00e4lle f\u00fcr Reitpferde und ebenso f\u00fcr ca. 190 Mastrinder.<br \/>\nAls die geplante H\u00fchnerhaltung bekannt wurde, erregte das massiv den Zorn der Anwohner. Es wurde damals, 2010, durch eine Unterschriftenaktion bei der Stadt Meppen darauf hingewiesen, dass die Anwohner keineswegs bereit sind, diese zus\u00e4tzliche Belastung hinzunehmen.<br \/>\nViele Anwohner f\u00fchlen sich v\u00f6llig verschaukelt und fragen sich: Wieso soll die H\u00fchneranlage so dicht am Wohngebiet entstehen??<br \/>\nEs gibt doch gen\u00fcgend Platz im Hinterland!!!<br \/>\nDer Abstand von den Grundst\u00fccken im \u00f6stlichen Teil des Wohngebiets zum Stallgeb\u00e4ude Sch\u00fctte ist ca. 200 Meter, getrennt nur durch die Reste des Ems-Seitenkanals.<br \/>\nSchon jetzt wabert, besonders an warmen Tagen, ein unertr\u00e4glicher Gestank durchs Wohngebiet. Es ist schon fast egal, von wo der Wind weht, von irgendeinem Bauern, B\u00f6lle im S\u00fcden, oder Kirschner im Norden oder Sch\u00fctte im Osten, von irgendwo kommt immer ein unangenehmer Geruch, ganz zu schweigen von der unsichtbaren Feinstaubbelastung.<br \/>\nWir fordern alle Verantwortlichen auf alles zu tun, damit die Belastung nicht noch gr\u00f6\u00dfer wird. Hier d\u00fcrfen nicht die wirtschaftlichen und finanziellen Interessen eines Einzelnen gegen die des Allgemeinwohls gestellt werden. Ich weise an dieser Stelle auch noch mal auf den sehr reizvollen Landschaftraum \u00f6stlich des Dortmund-Emskanals hin, der eine gro\u00dfe Bedeutung als Naherholungsgebiet hat.<br \/>\nIch danke f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit<\/p>\n<p>Herbert L\u00fcgering<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Anh\u00f6rung Im Rathaussaal: Vor ungef\u00e4hr 7 Jahren wurden die ersten Grundst\u00fccke im Feldkamp S\u00fcd von der Stadt Meppen bzw. der NLG angeboten und verkauft. 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