Grüne fordern Innenverdichtung bei Gewerbeflächen-Monitoring
Ist der Umweltbericht zum Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 94.1 der Stadt Meppen zur Südlichen Erweiterung des Gewebegebietes Nödike lückenhaft ? Ein Tipp aus dem Sportfischermilieu veranlasste die Meppener Grünen bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Anfang Juli anzufragen, ob dort das Vorkommen des seltenen und unter Naturschutz stehenden Fisches namens „Schlammpeitzger“ in einem Gewässer nahe des Gewerbegebietes Nödike bekannt sei. Eine Antwort stehe noch aus.
Der Bauausschuss hatte bereits am 4.Juni die Anregungen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie die Entwurfsbeteiligungen für die öffentliche Auslegung gebilligt. Der beigelegte Umweltbericht gab grünes Licht für die weiteren stadtplanerischen Vorhaben.
Die Grünen hatten sich seinerzeit der Stimme enthalten. „Schon damals schon hatte ich Bauschmerzen“, bekennt Ratsherr Carsten Keetz, „denn es widerstrebt grüner Politik immer wieder intakte Landschaft mit Gewerbeflächen zu versiegeln.“
Doch um nicht als d i e Verweigerer in der Stadtgeschichte einzugehen, habe man im Juni zähneknirschend nicht gegen das Bauvorhaben gestimmt. , doch das Stichwort heiße für die Grünen: Verdichtung und Nutzung vorhandener brachliegender Flächen.“ Doch falls es den „Schlammpeitzger“ in dem Gewässer tatsächlich gebe, müsse das Vorhaben neu überplant werden, so die Grünen.
Ein Blick auf die in Meppen vorhandenen Gewerbegebiete zeige laut der grünen Stadtratsfraktion brachliegende sowie freie Gewerbeflächen.
„Hier ist die Verwaltung den Vorgaben der Wirtschaft gefolgt, kritisiert Fraktionsvorsitzender Martin Tecklenburg die Behörde. In Nödike fallen beispielsweise leerstehende Hallen und bachliegende Flächen ins Auge. Für wenig Geld haben sich Unternehmer dort Land gekauft und auch Eigenheime gebaut. Man finde dort ebenfalls eine Wiese mit Straußengehege sowie eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Im Bereich Gewerbegebiet Riedemannstraße warte zwar eine zukunftsfähige Bebauung nun schon Jahrzehnte. Der geplante große Wurf mit stadtplanerischen Visionen wird zwar laut Bauamt gerade entwickelt, werde aber noch Jahre dauern, so Tecklenburg.
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